Dienstag, 6. September 2011
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Mittwoch, 3. August 2011
Man glaubt es kaum.
Ich schickte der Deutschen Post, also meinem zuständigen (großen) Postamt 12247 BERLIN (Lankwitz) einen Brief, weil der Briefträger wieder(!) mal einen Bock geschossen hat:
Guten Tag
Ein aus den USA am 6. Juni verschickter und von mir heftig erwarteter Brief kam und kam nicht hier an. Heute sendet mir der amerikanische Absender eine Mail mit einem Scan des Umschlags des an ihn zurück geschickten Briefes. Die Berliner Post hatte darauf einen rosa Zettel geklebt und vermerkt:
"Empfänger unter der angegebenen Anschrift nicht zu ermitteln. (Krikel-Krakel) 14/06."
Ich hab den Scan ausgedruckt und beigefügt, sehen Sie selbst: da hat wieder Mal jemand von der Post Mist gebaut. Die Anschrift auf dem Brief ist exakt, sogar sehr deutlich, nicht mal ein klitzekleiner Tippfehler ist drin, auch meine Lankwitzer Postleitzahl ist korrekt und einwandfrei zu erkennen...
Und: ich wohne unter dieser Anschrift seit Mai 1999, mein Name ist seitdem und immer noch deutlich lesbar an der Haustür sowie am Briefkasten. Zudem bekomme ich seit Jahren und andauernd Post, Briefsendungen wie Paketsendungen (letztere nehm' ich meist auch noch für's ganze Haus und auch für das Nachbarhaus entgegen). ....
Anlagen: Kopie des Scans des Briefumschlags
Kopie der Mail an den Absender
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Die Post schickt mir meinen Brief zwar geöffnet aber unbeantwortet zurück und schreibt auf einem beiliegenden Zettel nur kurz: "Bitte wenden Sie Sich an unsere Kundenhotline" ...ohne Unterschrift.
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Mein Postamt, das für die Briefzustellung zuständig ist, will also keine Briefe erhalten oder schreiben, sondern möchte, dass sich der Kunde telefonisch von einer "Hotline" abwimmeln läßt.
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Dies war der Brief, den mein Postamt an den Absender in den USA zurück schickte. Die Adresse ist absolut korrekt und sehr gut lesbar. Der Briefkasten am Haus ist deutlich mit meinem Namen versehen und ich bekomme ja auch permanent Post.
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Freitag, 29. Juli 2011
... a pool table, a couple of jazz records and a crate of beer. Believe a man who has tried many things: more is not needed.
Steve McQueen, 1998
... einen Billardtisch, ein paar Jazzplatten und eine Kiste Bier. Glauben Sie einem Mann der vieles probiert hat: Mehr ist nicht nötig.
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Dienstag, 5. Juli 2011
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Montag, 27. Juni 2011
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photo: © 2011 Yulchen
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Donnerstag, 5. Mai 2011
Martenstein, Sie wissen schon, der aus der ZEIT, schrieb letztens über irgendeinen modernen Schnickschnack, der nicht recht funktioniert: "Nicht alles ist machbar."
Recht so! Doch viel besser: Nicht alles was machbar ist, muss man auch (mit)machen.
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Montag, 25. April 2011
Bierverkäufer versuchen, den Nonsense der Weinbranche zu imitieren. Gefunden am Ostersonntag, im Wirtshaus auf der Havel-Insel Lindwerder (Berlin). Wir und der Kellner hatten einigen Spaß an diesem Teil der Speise- & Getränkekarte und Julia machte das Foto:
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Wieso eigentlich findet das Kristall-Weizen keinerlei tiefschürfende Erwähnung?! Vielleicht irgendwas mit Eiche, Vanille, Lakritze, Quitte, Brombeere oder Anis? ...auch "dezent blumig" (für die Damen) sowie "frisch" (für Jogger) könnte man noch wunderbar unterbringen.
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Allen Ernstes: Ich hab' sowas mal für einen Freund gemacht. Der hatte 1970? oder war's '71? im bürgerlichen Bezirk Steglitz einen Teeladen eröffnet und er wusste, dass ich gerne schreibe. Er frug mich also, ob ich für seinen Teekatalog die Beschreibungen liefern könnte. Konnte ich. Mein Wissen über Tee beschränkte sich schon damals allerdings darauf, Teebeutel in heißem Wasser zu versenken und überhaupt bin ich ein Kaffee-Mensch und hatte (und habe noch immer) keinerlei Wissen über Tee.
Ich suchte mir also alle möglichen Adjektive zusammen und verteilte sie über die 30 bis 50 im Katalog angebotene Teesorten. Mir ist nicht zu Ohren gekommen, dass sich mal ein Kunde gewundert oder gar beschwert hat. Nach 40 Jahren ist die Sache wohl verjährt und mein damaliger Freund Daniel hat selbstverständlich seinen Teekatalog längst verfeinert.
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Donnerstag, 24. März 2011
Der empfehlenswerte Händler für Olivenöl und einiges andere Gesunde hat mir unverlangt seinen jährlichen Katalog mitsamt einem bunten 16-Seiten-Magazin zugeschickt.
Mein Eindruck:
Danke für die nicht verlangte Post. Habe gerne mal in das Magazin "Auskünfte 2011" reingeschaut. Mein Auge blieb an dem Satz hängen: "Darüber hinaus bildet er mit seiner Frau eine äußerst spannende Fachgemeinschaft."
Da habe ich das Heft wieder zugemacht und der Blauen Tonne zugeführt. Solch Geschwurbel möcht' ich nicht lesen. Danke aber für den Katalog.
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Sonntag, 20. März 2011
Der Don hat wieder mal Recht:
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Freitag, 18. März 2011
Zum letzten Jahresende veröffentlichte eine große Zeitung eine löbliche lange Liste: "muss gerettet werden" vs. "kann verschwinden". Die großen Schweinereien bei denen wir uns alle einig sind, sind hier mal draußen vor...
Nun, 83 Tage danach, gibt's leider immer noch viel, bei dem auch ich erkenne, das kann verschwinden:
Mücken, Halloween, Navigationsgeräte, Viktoriabarsch (inzwischen: Pangasius), Religionen, Winter-/Sommerzeitumstellung, kleinschreibung in mails, Restaurantmusik, 'Volks'musik, Genmais, Schnupfen, Segways, Emoticons, Flüssigkeitsmitnahmebeschränkung im Handgepäck, 'Möchten Sie verbunden werden, sobald diese Leitung frei ist, sagen Sie jetzt bitte laut JA', Bonaqua, Rucksäcke & Wasserflaschen in der Stadt, Bierflaschen öffentlich in der Hand, Dieter Moor, Treue-/Payback-/etc. Punktesammelei, Fernsehköche (außer Vincent Klink!), Laminat, Oliver Welke (etc.), Surimi, Globalisierung, Charity, F.D.P., Formfleisch, Beachvolleyball, Post von Wagner, Homöopathie, Analogkäse, Reklame, 'spannendes' was-auch-immer, Jack Wolfskin & North Face, ...
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