Sonntag, 14. April 2019

Schöne Sätze XV

Eine schöne Musik ...und jemand, der sie nicht hören kann, weil er woanders ist, das ist ein großes Unglück. Schlimmer aber ist eine schlechte Musik, die jemand, weil er gerade da ist, hören muss. (Ror Wolf)

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Dienstag, 2. April 2019

Simple truth, pt. 57

Die Musik hat gegenüber der Literatur den Vorteil, dass sie völlig außerhalb jeder moralischen Beurteilung liegt.(Anthony Burgess)

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Montag, 25. März 2019

Schöne Sätze XIV
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Höre auf Dein Herz. Außer die Bäckerin sagt: ‚Ich empfehle Käsekuchen.‘ Dann hör‘ auf die Bäckerin.
(Wolfgang Abel)
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Montag, 18. März 2019

kurz & knapp XX

Es spricht doch vieles für die Buchbinderei, die es erlaubt, im Bett zu lesen.(Thalmayr/Enzensberger, 2018)

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Wilt ...

... hatte sich über die kuriose neumodische Annahme gewundert, man könne Tätigkeiten einfach dadurch verändern, dass man sie anders benannte. Ein Koch blieb ein Koch, auch wenn man ihn als Kulinarwissenschaftler titulierte. (Tom Sharpe, "Henry dreht auf", 1986)

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Montag, 11. März 2019

kurz & knapp XIX

Die einen Kinder gehen demonstrieren, schießen eitle Selfies und finden sich ganz doll moralisch – die anderen Kinder gehen lernen. Die einen werden um Jobs bei irgendwelchen Berliner Propaganda-Klitschen betteln, die anderen werden mit ihrem Wissen die Zukunft gestalten. (Dushan Wegner)

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Sonntag, 10. März 2019

...heute wieder?

...so kommt das halb skurrile, halb schreckliche Gebilde aus Unverstand und Größenwahn zum Vorschein, das sich auf zwei ganz unhaltbare Voraussetzungen aufbaut:
...nämlich erstens der lächerlichen Annahme, das alle Menschen von Natur gleich seien oder doch durch einen richtig gebauten und richtig gehandhabten Prägestock gleich gemacht werden können,
...und zweitens der ebenso absurden Ansicht, dass der Staat berechtigt, ja sogar verpflichtet sei, sich um alles zu bekümmern, während doch gerade umgekehrt sein Wesen und seine Aufgabe darin besteht, ausschließlich das zu besorgen, womit sich das Private entweder nicht befassen will oder nicht befassen kann.(Egon Friedell über Calvinismus, in seiner "Kulturgeschichte der Neuzeit", 1927-'31)

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Freitag, 8. März 2019

kurz & knapp XVIII
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Wofür brauchen wir dann Genderklos, wenn Frauen die Hälfte der Menschen sind?
(Hadmut Danisch, am "Frauentag" o.s.ä.)
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Donnerstag, 7. März 2019

Der Schlaf...

Der Schlaf der Vernunft wird bis zu dem Tag anhalten, an dem eine Mehrheit der Einwohner unseres Landes am eigenen Leib erfährt, was ihnen widerfahren ist. Vielleicht werden sie sich dann die Augen reiben und fragen, warum sie die Zeit, zu der Gegenwehr noch möglich gewesen wäre, verschlafen haben.(H.M. Enzensberger in: "Wehrt Euch!", März 2014)

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Freitag, 8. Februar 2019

Aus Gründen

Hab' vorhin ein altes Taschenbuch aus dem Regal in die Hand genommen; der Titel in violetter Schrift: Aldous Huxley / Schöne neue Welt / Roman. Auf der ersten Seite steht mit Bleistift "kdm 1971", die Seiten sind schon recht vergilbt und meist lose. Ich hab's wahllos aufgeschlagen und finde folgende Zeilen, die ich bereits damals (1971) mit Bleistift unterstrichen hatte:

"Ein wirklich leistungsfähiger totalitärer Staat wäre einer, worin die allmächtige Exekutive politischer Machthaber und ihre Armee von Managern eine Bevölkerung von Zwangsarbeitern beherrschen, die gar nicht gezwungen zu werden brauchen, weil sie ihre Sklaverei lieben. Ihnen die Liebe zu ihr beizubringen, ist in heutigen totalitären Staaten die den Propagandaministerien, den Zeitungsredakteuren und Schullehrern zugewiesene Aufgabe. [ . . . ] Die größten Triumphe der Propaganda wurden nicht durch ein Tun, sondern durch das Unterlassen eines Tuns vollbracht. Groß ist die Wahrheit, größer aber, vom praktischen Gesichtspunkt, ist das Verschweigen der Wahrheit."

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