Sonntag, 28. Oktober 2012

...das Ziel.
Britzer Garten im Herbst oder: Der Weg ist...
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Musik: "Der Schönheit Spur (Im Spiel verliebter Saiten)", © 1993 Klaus Schulze/P.O.E.M. Musikverlag

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Sonntag, 3. Juni 2012

Mätzchen

Haben deutsche Film-Regisseure einen speziellen Kühlschrank, der hinten offen ist, damit die Kamera von "innen" zusehen kann, wie ein Darsteller etwas rausnimmt oder reinlegt ...dann die Tür wieder schließt ... blackout ...und: Schnitt! ...?
Ist Kamera & Licht bereits fest an einem speziellen Kühlschrank installiert, da dieser "special effect" inzwischen oft, ja: fast in jedem Film benutzt wird? (...ähnlich wie die doofe Karussell-Kamera, bei deren Einsatz dem Zuschauer schwindlig wird, wenn sie um den oder die Darsteller - um "action" vorzutäuschen - mehrmals schnell rumfährt?)
Ist es womöglich immer der gleiche, speziell präparierte, Kühlschrank, den eine Austatterin oder ein Studio sich hat patentieren lassen und immer an alle Filmteams ausleiht?
Das sind so Fragen, die kommen einem, wenn man deutsche Filme anschaut und sich über deren unnütze Mätzchen-Einstellungen wundert. Ja, es gibt da so einige.
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PS: Früher - nicht nur in deutschen Filmen - gab's einen anderen recht unrealistischen Kühlschrankeinsatz (außer bei "The Seven Year Itch", da war's Teil der Handlung): die Kühlschranktür wurde nach Benutzung offen gelassen, während die Handlung weiterging.
Nur..., dass "früher" die Darsteller in den Filmen nie auf die Toilette gingen (das fiel mir schon als Kind in den Fünfzigern auf) hat sich inzwischen geändert.

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Sonntag, 1. Januar 2012

Prost Neujahr mit Ironie (...with irony, s IRONIYA)

Gestern geguckt und baff erstaunt: habe zum ersten Mal den in Russland sehr bekannten und geschätzten Film (den hier in Deutschland kein Mensch kennt, es gibt keine deutsche Version und Englisch gibt's nur als Untertitel auf - aber nicht auf allen - russischen DVDs ...weil angeblich alle Ausländer, also alle Nicht-Russen, diesen Film sowieso nicht mögen. Ich - Deutscher - fand den Film hervorragend: lustig, ernsthaft, sehr gut gespielt, sehr gut gemacht und sogar die Musikeinlagen - der Film ist von 1975 - waren von sehr hoher Qualität. Wenn ich da an deutsche musikalische Lustspielfilme von anno '75 denke... himmelhilf) ...wo war ich? Ah ja: ...den berühmtesten Film Russlands (seit Jahrzehnten läuft er er an jedem Silvester im russischen TV): IRONIYA SUDBY (The Irony of Fate / Ironie des Schicksals) gesehen.
Nach langer vergeblicher Suche im Netz gab mein russischer Schwager Mitja mir einen Tip und ich geb' ihn gerne weiter:
http://www.youtube.com/watch?v=lVpmZnRIMKs&feature=watch-now-button&wide=1 (der erste Teil des Films mit 100 Minuten)
und
http://www.youtube.com/watch?v=5TmGPeowN-0&feature=watch-now-button&wide=1 (der zweite Teil mit 85 Minuten).
Beide in guter Bildqualität, in Russisch (natürlich) und vor allem: mit englischen Untertiteln.

Viel Spaß !

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Montag, 9. Mai 2011

Bekannte Sätze

Man könnte eine kleine feine Rubrik einführen: Sätze die man in jedem deutschen Krimi immer wieder hört:

- "Aber das habe ich doch alles schon Ihren Kollegen gesagt."
- "Ist das Blut?"
- "Was m a c h e n Sie da?!"
- "Das ist Blut!"
- "Wird das hier ein Verhör?"
- "Ich bin vielleicht ein Betrüger, aber ich bin doch kein Mörder!"
- "Ich wollte sie nicht töten, es war ein Unfall."
- "Kriminaaalpolizei? Was ist denn passiert?"
- "Was?! Wo?!"
- "Wie kommt es, dass ich Ihnen nicht glaube?"
- "Ich hab' 'ne gute und 'ne schlechte Nachricht..."
- "Es ist etwas schreckliches passiert. Du musst jetzt ganz stark sein."
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Mittwoch, 13. April 2011

Grizzled sidekick Jack Elam
One of my heroes when I was a kid and watched western movies, ...and also later.
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From the series MEN WITH HAT, vol. 2
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Samstag, 26. März 2011

Guter Geschmack macht einsam - sagte man. Sagt man?

Nicht nur, dass immer die gleichen Gesichter in deutschen TV-Krimis und -Filmen erscheinen, sie spielen auch immer die gleichen Typen und man weiß als Zuschauer sofort bei deren erstem Erscheinen, wen & was sie verkörpern. Ach, die schon wieder...
Man nennt solche Schauspieler wohl "Chargen" oder - viel besser: "Knallchargen". Man sieht ja tatsächlich immer die gleichen 20 bis 30 Gesichter im "Tatort" oder "110" (ich mein' nicht die Kommissare) und sie spielen immer das gleiche, den gleichen, die gleiche.
Auch die Sprache und Sprüche in den Filmen sind immer dieselben, z.B.: "Konnten Sie den Fahrer erkennen?" - "Nein, es ging alles so schnell." Oder: "Ist das dort Blut?" Es sind Fließbanddrehbücher mit Satzbausteinen wie in der Bürokratie.
Ganz zu schweigen von der Kameraführung: Kaum haben diese Leute ein neues Spielzeug, müssen sie es bis zum Erbrechen benutzen, z.B. die Kamera-Rundumfahrt, immer im Kreis um eine Person oder um ein Duo. Bis der Zuschauer, also ich, kotzt oder wütend um- resp. abschaltet.
Und die Musik. Da hat dann der Sohn des angeheirateten Schwippschwagers des Produzenten ein kleines Musikstudio (sprich: ein Apple und ein Musik-Programm)... oder schlimmer: längst ausgemusterte Deutschrocker singen ihren verschwurbelten Nonsense, wenn's ganz schlimm kommt auch noch auf Englisch...
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Auch deshalb hab ich überhaupt keinen Fernseher mehr. Die vielen Idiotensender hatte ich ja schon vor geraumer Zeit rausgeschmissen.
Natürlich ist es etwas schade um den "Tatort" aus Münster - der war immer ganz lustig; Nadeshda, Alberich, die qualmende Staatsanwältin, den kiffenden Vater, etc. sieht man ja auch nicht jeden Tag in einem anderen Film... und das ist es wohl und es ist gut so.
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Notwendige Nachrichten & auch Gutes gibt's ja im Netz, von den BBC News bis Jon Stewart. Und es gibt immer noch das Radio: Deutschlandfunk, DeutschlandradioKultur, KulturRadio des rbb.
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A propos "macht einsam": Wie man hört, ist Nicht-Fernsehen inzwischen weit verbreitet, zumindest schick ...und ich folge nur einer Mode? ...und bin da gar nicht so alleine & einsam?
Genau deshalb - weil immer weniger sehen und zahlen - will die Politik (was geht die das eigentlich an?) schnell was ändern: eine zwangsweise "Haushaltsabgabe", damit die Fleischtöpfe & Wasserköpfe der ARD/ZDF bloß nicht weniger, dünner, schmaler, karger werden. Damit deren fette Bürokratie noch fetter wird. Das lebenslange lukrative Abonnement der 20 bis 30 Knallchargen wird dem System dann leider wohl auch erhalten bleiben.

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Dienstag, 15. Februar 2011

Memories


Anyone remembers this great man?
37 years ago, I was his tour manager for a German/Swiss tournée.

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Sonntag, 13. Juni 2010

Arnold Braunschweiger

Habe meinem Sohn gerade erklärt, dass & weshalb Telefonnummern in USA-Filmen immer mit "555" anfangen... da seh' ich abends zufällig im TV den Film "Last Action Hero", und, was zum Teufel...? Genau dieser Hollywood-Kniff wird im Film erwähnt und mehr oder weniger ausführlich erklärt (der Film persifliert und spielt mit den Mythen Hollywoods, vor allem denen der Action-Filme).

Nicely said (a quotation from Last Action Hero):
Nick: There are lots of things worse than movies: politicians, wars, forest fires, famine, plague, sickness, pain, warts, politicians...
Jack Slater: You already mentioned them.
Nick: I know I did. They are twice as bad as anything else.

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Mittwoch, 17. März 2010

The First Film

This is a sensational discovery: one of the survived early films of the famous Skladanowsky Brothers (uncles of the Warner & the Marx Broth.?). This short film is still a bit unsteady and clumsy, but note the premature idea of repetition à la Steve Reich (who probably has stolen this idea from the Skladanowsky Broth. - who really knows?). And - hunderttausend heulende und jaulende Höllenhunde! - what about the very early use of a Tintin image? The world is full of mysteries.

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ErsterFilm .

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Sonntag, 14. Februar 2010

M*A*S*H 4077

In den letzten drei Wochen die komplette TV-Serie M.A.S.H. aus den Jahren 1972-'83 auf 33 DVDs wiedergesehen; gestern spät abends war's dann die allerletzte überlange Folge: "Goodbye, Farewell and Amen" und ich habe dabei geheult wie ein Schlosshund.

Der Hintergrund der Serie, der Koreakrieg (1950-'53), war für die damalige USA- & UN-Politik und deren Militärbürokratie kein Krieg, ach was, es war nur eine "Polizeiaktion" (mit etwa 3 Millionen Toten, etc.). ... Sechzig Jahre danach ist dieser verlogene politische Euphemismus auch für unsere (nicht von mir) gewählten Pappnasen noch derselbe, siehe Afghanistan.

PS: Falls "Pappnasen" zu harmlos klingt, war das nicht so gemeint; diese Leute können trotz ihrer Lächerlichkeit auch sehr gefährlich sein.

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