Sonntag, 13. Oktober 2019

Manchmal...

... fragt man sich beklommen, ob es im Bezirk großer Musik überhaupt so etwas wie Fortschritt gibt.
.(Joachim Kaiser)

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Freitag, 20. September 2019

Ausmusterung (CDs) No. 2

9 x "The Tiger Lillies" (muss man auf 'ner Bühne SEHEN ! )
4 x "Paris Combo" (zufällig im Radio gehört & gefallen; dann aber nie wieder angehört)
3 x Tierney Sutton (ihre Version von "Blue in Green" hatte mir mal gefallen. Nun ja...)
2 x Eva Cassidy (nett. Aber nicht mehr)

Die werden heute in der benachbarten Kleingartenkolonie "zum Mitnehmen" hinterlassen. Wir nehmen uns dann wieder die dort jeden Herbst kostenlos feilgebotenen Tüten mit Äpfeln, etc. Für die typischen Datscha-Bewohner ist's wohl nicht das richtige (sehr speziell: Tiger Lillies!), da radeln aber auch andere Menschen durch. Und Spaziergänger sowieso.

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Mittwoch, 11. September 2019

Breath and Mouth & Hand and Fingers

For centuries, music was made (beside the brain) always with the help of the breath and mouth (singing, blowing, whistling) and with hand and fingers (touching, knocking, pressing. plucking).
. . . . Now, after many thousands of years, it's only the human brain that sets the patterns to a machine, a computer. Maybe that's the reason why electronic music has sceptic critics; no one can actually SEE what the artist does. That's why some 'modern' composers give (and need) a lot of explanations to explain their music.
. . . . There is no immediate activity anymore, no sweat, no jitters, no tension and no fear because of playing a wrong note, of missing a cue, of a broken string. (Dance music is another topic or branch. I just speak of music for the ears, for the pure listening and entertaining).
. . . . Compare this with sports (e.g. soccer or snooker), and more & very clearly at car race, boxing, gladiatorial combats, or just "America's [Britain's] Got Talent" ("Deutschland sucht den Superstar"). The spectators always wait for something happen, they don't want to SEE the normal, the banal. They crave for emotions. And other people's (artists, actors...) obvious and visibly exhibited joy or their suffering offer exactly this desired little sensation.
. . . . That's why I can cry when listening to a certain music, even when I'm alone at home.

(From The KS Circle 256, January 2019)
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Samstag, 25. Mai 2019

Apropos Vinyl...

...das ja heute wieder Mode sein soll, wie zumindest Journalisten (seit zehn Jahren) behaupten: Es gibt immer noch dieses Angebot einer seltenen 25 cm LP, hier im Blog, etwas älter:
https://jeeves.blogger.de/stories/1847161/

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Freitag, 12. April 2019

From 'The KS Circle # 247 ... (Nostalgic recollection, pt. 11)
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Wieso ich etwas gegen "Stockhausen & Co" habe

Wenn ein großer Musiker ein Instrumentarium meistert, versucht er, neue Wirkungen durch Kombinationen und Abwandlungen zu erzielen. Und er entdeckt, dass es tatsächlich etwas gibt, was noch niemand zuvor gemacht hat. In der Musik kam und kommt das ständig vor. Auch, weil ab und zu eine neue Technik manches oder gar vieles verändert. Wem sag' ich das :-)

Aber wenn man unser Harmoniesystem völlig beiseite lässt, kann das zu nichts führen. Denn in der Kunst, auch und gerade in der Musik, kann man sich ohne eine gemeinsame Sprache nicht wirklich mitteilen. Ein eventuell gewünschter Überraschungseffekt setzt immer eine Erwartungshaltung voraus. Nur wenn man etwas erwartet und diese Erwartung dann übertroffen wird, verspürt man als Hörer eine gewisse Erregung, eine freudige Überraschung. Wenn nicht, ist es nur Lärm. Wenn jemand eine völlig neue Sprache erfindet, kann man ihn nicht mehr verstehen.

Deshalb muss der Künstler zuerst die Sprache der Kunst, seiner Kunst, hier: Musik, erlernen. Erst, wenn er die meistert, kann er weitergehen. Und Erwartungen übertreffen. Deshalb schätze ich KS und lehne "Stockhausen & Co" ab, weil: "Hurz!".

Auch dem Hörer hilft's wenn er etwas über Musik, über die gerade gehörte Musik weiß, denn "das Hören hängt oft von Wissen ab." (Ernst H. Gombrich)

Dazu aus einem älteren Circle: "Ich kenne bis heute keinen Geistesschaffenden, der sich zum Schäferstündchen 'nen Stockhausen auflegt."

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Montag, 29. Oktober 2018

Ein guter Mensch

Nachträglich gehen meine herzlichen Glückwünsche an Hans-Joachim Roedelius, der am letzten Freitag schon wieder einen (seinen 84sten!) Geburtstag feierte.

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Freitag, 26. Oktober 2018

Simple truth, pt. 51

Purcell, Vivaldi, Bach, Händel, Mozart, Haydn, Beethoven, Schubert...

"Klassische Musik" kannten die damals noch nicht.

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Montag, 6. August 2018

Musik verstehen

»Musik verstehen . . . funktioniert zumindest so ähnlich wie das Verstehen einer Sprache. Es setzt voraus, dass man das System kennt, nach dem die betreffende musikalische Sprache funktioniert. Ein System von Regeln oder Konventionen muss dem Komponisten und dem Hörer gemeinsam bekannt sein, damit eine musikalische Kommunikation funktionieren kann.
Nur auf einer solchen Verständnisgrundlage ist es möglich, die individuelle Kunst und Raffinesse einer bestimmten Musik nachzuvollziehen. In jeder Zeit hat es ein komplexes System von solchen normativen Verständigungen zwischen Komponisten und Hörern gegeben. Ohne sie ist eigentlich kein verstehendes Hören, sondern nur ein diffuses Vernehmen von Musik möglich; und der Hörer empfindet diesen Mangel spontan, wenn er mit einer Musik konfrontiert wird, die ihm fremd ist. ... Aber wirkliches Erlernen dieser Sprache – im Sinne der notwendigen Verinnerlichung – kann nur durch intensives Hören erfolgen.«

(nach Bernhard Morbach, von dem ich so manches über Musik gelernt habe. Danke!)

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Samstag, 30. Juni 2018

"This is Lock 'n' Loll"

Schon (!) vor 17 Jahren erklärte die "Gesellschaft für deutsche Sprache" in ihrem Fachblatt "Der Sprachdienst" den ansonsten gebildeten Lesern, also auch mir, den offenbar noch fremden Ausdruck "Rock 'n' Roll". Der löbliche Versuch fiel leider recht mager aus. Das Mitglied der GfdS (also ich) schrieb ihnen damals diesen hoffentlich hilfreichen Brief:
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Auch sehr trefflich erklärt uns und der GfdS ein anderer Fachmann die wahre Bedeutung, bei Youtube unter dem Titel "This is Lock 'n' Loll". Yeah!

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Donnerstag, 5. Oktober 2017

Simple truths, pt. 5

Techno = Skiffle der elektronischen Musik.

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