Montag, 9. Mai 2011

Bekannte Sätze

Man könnte eine kleine feine Rubrik einführen: Sätze die man in jedem deutschen Krimi immer wieder hört:

- "Aber das habe ich doch alles schon Ihren Kollegen gesagt."
- "Ist das Blut?"
- "Was m a c h e n Sie da?!"
- "Das ist Blut!"
- "Wird das hier ein Verhör?"
- "Ich bin vielleicht ein Betrüger, aber ich bin doch kein Mörder!"
- "Ich wollte sie nicht töten, es war ein Unfall."
- "Kriminaaalpolizei? Was ist denn passiert?"
- "Was?! Wo?!"
- "Wie kommt es, dass ich Ihnen nicht glaube?"
- "Ich hab' 'ne gute und 'ne schlechte Nachricht..."
- "Es ist etwas schreckliches passiert. Du musst jetzt ganz stark sein."
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- "Das kann doch gar nicht sein!"
- "Tot?! das kann doch garnicht sein!"
- "Ist Ihnen in den letzten Tagen irgendwas Ungewöhnliches aufgefallen?"
- "Soll ich Sie nach Hause fahren?"
- "Wenn Ihnen noch irgendwas einfällt, rufen Sie mich bitte an."
- "Ich war gestern den ganzen Tag zu Hause."
- "Ich m u s s Sie das fragen"
- "Morgen, Doktor. Können Sie mir schon was sagen?"
- "Ich bin in 5 Minuten bei Ihnen."
- "Geben Sie auf ...
- - ... Sie haben keine Chance ...
- - ... Sie machen alles nur noch schlimmer!"
- "Wir tun alles, was wir können, Frau...."
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- "Und der Todeszeitpunkt?"
- "Und das bedeutet?"
- "Stehen bleiben! Sie sollen stehen bleiben!"
- "Ich ruf die Spusi an."
- "Wir würden gern Ihren Mann sprechen."
- "Das sind nur Routinefragen."
- "Das müssen Sie mir glauben!"
- "Das hat sie noch nie getan!"
- "Wir sind gleich da"
- "... Faserspuren ..."
- "Die Waffe weg! die Waffe auf den Boden! ...ganz langsam ...rüberschieben!"
- "Hören Sie, ich hab'..."
- "Er ist die Treppe runter!"
- "Ich meine ... wer macht denn sowas?"
- "Kann das irgendwer bezeugen?"

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- "Und wer sind Sie?"
- "Wohnen Sie allein hier?"
- "Woher kennen Sie Frau ...?"
- "Wir können natürlich auch mit einem Durchsuchungsbefehl..."
- "Nein. Er ist tot."
- "Wie sind Sie hier hereingekommen?"
- "Wir kommen wieder."
- "Nix anfassen!"
- "Ich wollte das nicht ... ich hab' das nicht gewollt."
- "Haben Sie was rausbekommen?"
. "Moment mal, was wollen Sie mir da eigentlich anhängen?"
- "Gibt es noch'n anderen Eingang?"
- "Entschuldigen Sie, aber ich m u s s Sie das fragen."
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- "Wir haben den Wagen gefunden."
- "Die Ergebnisse der Spurensicherung sind da."
- "Was Neues?"
- "Wo waren Sie denn gestern von ... bis ... Uhr?"
- "Die Waffe weg, hab ich gesagt!"
- "Ach, nochwas..."
- "Kommen Sie bitte mit."
- "Es ist ihr doch nichts passiert, oder?"
- "Da will mir jemand was anhängen!"
- "Aber ich war's nicht, das müssen Sie mir glauben!"
- "Das ist jetzt nicht wahr, oder?"
- "Machen Sie sich nicht unglücklich!"
- (am Telefon, hastig): "Ich bins. Wir müssen reden."
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- "Schauen Sie hin, schauen Sie genau hin!"
- "Ja, ja, der große Unbekannte..."
- "Wollen Sie verreisen?"
- "Schnell, hierher, er/sie lebt noch."
- "Können wir reinkommen?"
- "...mit einem stumpfen Gegenstand"
- "Und dann...?!"
- "Warum? Ist was passiert?"
- "Nehmen Sie das Messer runter!"
- "Ist sie ... ?"
- "...Hautpartikel unter den Fingernägeln..."
- "Sind Sie ganz sicher?"
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"War da vielleicht mehr als...Freundschaft?"
"ICH fahre!"
"Wie könnte ich der Mörder sein, ich habe sie doch geliebt."
"Lebensversicherung? Davon wusste ich nichts."
"Lassen Sie mich mal durch!"

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Auch das ist f e i n beobachtet. Danke.
Bei (fast) jeder zitierten Bemerkung seh' ich die Szene bildlich vor mir...

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"Er hat ein wasserdichtes Alibi."
"Sie werden mir sowieso nicht glauben."
"Die Nachbarn haben nichts gehört oder gesehen."
"Folgen Sie dem Wagen dort!"
"Kann ich mal Ihren Ausweis sehen?"
"Du spielst den guten Cop und ich den bösen."

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Danke.
So langsam sollte ich das alphabetisch oder thematisch sortieren...

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Am besten wild hintereinander reihen und als Drehbuch ans ZDF verkaufen... :-)

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"I'm too old for that shit."
(Auch'n Zitat)

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Ahhhh, deshalb:
"... Es ist rund ein Dutzend Jahre her, dass die ARD in Gestalt der Gefechtsstelle NDR Drehbuchautoren ein Empfehlungsschreiben reichte: In dem Papier war geregelt, wann in einem 20.15 Uhr-Krimi der Tote tot zu sein habe, wann die Leute von der Spurensicherung aus ihren Melittatüten-Anzügen schauen müssen und wann der Fall geklärt sein möge. Das interne Schreiben, aus dem Herbert Riehl-Heyse für diese Medienseite zitierte, richtet seither exakt den Schaden an, den Riehl befürchtete: Es regelte per Schlussstrich von oben, dass der ARD-Zuschauer ein brummeldummer Einfaltspinsel und deshalb nicht zu überfordern sei, da sonst neben den Jungen auch die Alten zu den Privaten abwandern. ..."
Süddeutsche Zeitung, 9. Oktober 2011

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