Dienstag, 26. März 2019

From "The KS Circle" # 233 ... (Nostalgic recollection, pt. 10)

The Rhythm

From time to time I listen to some electronic music on the radio, I mean a music which is especially announced and introduced as today's "Electronic Music" in a special radio programme, and what do I hear, mostly? Generally from Germans? Always a very simple rhythm. Everytime. All tracks. Consistently just the stupid boom boom. Still in 2016.
Of the three essential parts that makes music: Melody, rhythm and harmony, the rhythm seems to me the easiest. Also the easiest to compute. But not even this they can handle in a way that brings some joy to the listener's ears and brain. Some of these musicians (or should I say home computer players?) still copy KS, which is okay; many of them have learned (consciously or not) from KS, which is also very much okay. But have they not listened to Klaus' often "tricky" rhythm? Or to any other rhythm that is a bit more advanced and interesting, more than what they offer to ourears? Take, for instance: Klaus' "Are You Sequenced?" or Olatunji's "Drums of Passion", or Santana... Even the 4/4 swing of the Count Basie rhythm section in 1938 was something they could learn a lot from (Freddie Green, Walter Page, Jo Jones).
Is it just too difficult for them to produce? Are they not able to create an appealing rhythm? Or are they satisfied with the simplicity (sometimes: stupidity) they offer, again and again, and only? And sometimes I also wonder about the radio journalist who presents these musicians and their titles; doesn't he realise the poorness of at least their rhythm?(Richard 'Myknee' Jones)

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Oder, wie Teddy Hecht zu "Techno" meint: »Früher hieß sowas 'Marschmusik'.«
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Montag, 25. März 2019

Schöne Sätze XIV
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Höre auf Dein Herz. Außer die Bäckerin sagt: ‚Ich empfehle Käsekuchen.‘ Dann hör‘ auf die Bäckerin.
(Wolfgang Abel)
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Sonntag, 24. März 2019

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Der Bär ist glücklich, rund und braun,
er braucht nur einen neuen Zaun.

The bear, though happy, brown and round,
is newly fencing his neat ground.

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Mittwoch, 20. März 2019

Das ist fein beobachtet

... aus Angst, nicht ernstgenommen zu werden, stellt Berlin, wo immer möglich, Plakate auf: »Willkommen in der Hauptstadt«. Dabei wäre »Tuntenball bei Laubenpiepers« sehr viel passender. »Willkommen in der Hauptstadt« – dieses Provinzgehabe stelle man sich mal am Stadtrand von Paris oder London vor ... (Henning Venske über Berlin, in seinem Buch "Summa Summarum", Westend Verlag, 2019)

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Montag, 18. März 2019

kurz & knapp XX

Es spricht doch vieles für die Buchbinderei, die es erlaubt, im Bett zu lesen.(Thalmayr/Enzensberger, 2018)

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Wilt ...

... hatte sich über die kuriose neumodische Annahme gewundert, man könne Tätigkeiten einfach dadurch verändern, dass man sie anders benannte. Ein Koch blieb ein Koch, auch wenn man ihn als Kulinarwissenschaftler titulierte. (Tom Sharpe, "Henry dreht auf", 1986)

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Sonntag, 17. März 2019

Pediküre | pedicure
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Der Bär, obwohl recht pudeldick
legt er doch Wert auf ein'gen Chic.
Es wird nur arg verzwickt
wenn man dabei noch ungeschickt.
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The bear, although quite big
he's got a thing for chic.
But this could also bring some pain
if poorly done again.

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Dienstag, 12. März 2019

Simple truth, pt. 56

Frauenquoten erniedrigen begabte Frauen und fördern unbegabte.

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Montag, 11. März 2019

kurz & knapp XIX

Die einen Kinder gehen demonstrieren, schießen eitle Selfies und finden sich ganz doll moralisch – die anderen Kinder gehen lernen. Die einen werden um Jobs bei irgendwelchen Berliner Propaganda-Klitschen betteln, die anderen werden mit ihrem Wissen die Zukunft gestalten. (Dushan Wegner)

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P.G. Wodehouse

Gibt es inzwischen (oder endlich) eine deutsche Übersetzung von P.G. Wodehouses "Ring for Jeeves" (1953)? (Die englische Ausgabe kenn' und hab' ich).
Soweit ich feststellen kann, ist das der einzige Jeeves & Wooster-Band, der noch nie ins Deutsche übersetzt wurde und der noch nie bei all den zig Ausgaben von Suhrkamp, Insel, Goldmann, dtv, Rowohlt, Epoca dabei war. Schlicht vergessen? Oder (wie bei einem Agatha Christie-Buch) ist da im Text irgendwas nicht Deutsch-p.c. genug? (soweit sind wir ja inzwischen, leider & wieder).

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Sonntag, 10. März 2019

...heute wieder?

...so kommt das halb skurrile, halb schreckliche Gebilde aus Unverstand und Größenwahn zum Vorschein, das sich auf zwei ganz unhaltbare Voraussetzungen aufbaut:
...nämlich erstens der lächerlichen Annahme, das alle Menschen von Natur gleich seien oder doch durch einen richtig gebauten und richtig gehandhabten Prägestock gleich gemacht werden können,
...und zweitens der ebenso absurden Ansicht, dass der Staat berechtigt, ja sogar verpflichtet sei, sich um alles zu bekümmern, während doch gerade umgekehrt sein Wesen und seine Aufgabe darin besteht, ausschließlich das zu besorgen, womit sich das Private entweder nicht befassen will oder nicht befassen kann.(Egon Friedell über Calvinismus, in seiner "Kulturgeschichte der Neuzeit", 1927-'31)

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