Dienstag, 27. August 2019

Schöne Sätze XXIV

Das Haar fiel (...) unsortiert über wie tadelnd das Dasein kommentierende Schultern.(Jürgen Roth, *1968)

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Montag, 12. August 2019

Schöne Sätze XXIII

"...works of art are not just things that we enjoy. They can convey truths about the world more vividly and to greater effect than ordinary philosophical prose can because they don’t just deal in ideas but show the emotional reality of them." (Sir Roger Scruton)

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Freitag, 26. Juli 2019

Schöne Sätze XXII

Jaja, dachte ich weise, Modernes wird zuallererst unmodern.(Harry Rowohlt)

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Dienstag, 23. Juli 2019

Schöne Sätze XXI

Du hast eine Dekadenzstufe nicht schnell genug mitvollzogen? Schon giltst du als Mensch von gestern.
.(Sloterdijk)

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Dienstag, 16. Juli 2019

kurz & knapp XXVIII

Aber nichts ist so schädlich für die Augen wie Zeitungen.(Nancy Mitford)

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Dienstag, 9. Juli 2019

Problem erkannt
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Bereits vor zwanzig Jahren hat die famose Autorin Susanne Fischer ein uns heute beunruhigendes Problem erkannt und in Vincent Klinks ebenso famosem "Cotta's kulinarischer Almanach 1998/99" in ihrer Kurzgeschichte "Verbotene Früchte" (Klett-Cotta, Stuttgart, 1997) vorausblickend erwähnt und diese passable Lösung vorgeschlagen.

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Montag, 8. Juli 2019

Schöne Sätze XX

Das natürliche Bedürfnis der Jugend nach Randale.

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Freitag, 5. Juli 2019

kurz & knapp XXVII

Der Mensch ist rätselhaft wie der Lemming. (Herbert Rosendorfer)

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Mittwoch, 3. Juli 2019

Simple truth, pt. 59

Nun, wenn ein Mann seine Hosen anzieht, steigt er immer mit demselben Bein zuerst hinein – niemals mit dem anderen. (gestern Nacht gelesen in "Was ist der Mensch?" und verblüfft als richtig erkannt)

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Montag, 1. Juli 2019

Schöne Sätze XIX

Ihr meine Schlampampische gute Schlucker, kurtzweilige Stall und Tafelbrüder: ihr Schlaftrunckene wolbesoffene Kautzen und Schnautzhän, ihr Landkündige und Landschlindige Wein Verderber unnd Banckbuben: Ihr Schnargarkische Angsterträher, Kutterufstorcken, Birpausen, und meine Zeckvollzepfige Domini Winholdi von Holwin: Ertzvilfraß lappscheisige Scheißhaußfüller unnd Abteckerische Zäpfleinlüller: Freßschnaufige Maulprocker, Collatzbäuch, Gargurgulianer: Grosprockschlindige Zipfler und Schmärrotzer: O ihr Latzdeckige Bäuch, die mit eim Kind essen, das ein Rotzige Nasen hat: ja den Löffel wider holt, den man euch hinder die thür würfft: Ja auch ihr Fußgrammige Kruckenstupfer, Stäbelherrn, Pfatengramische Kapaunen, händgratler, Badenwalfarter: Huderer, Gutschirer, Jarmeßbesucher, ihr Gargantztunige Geiermundler und Gurgelmänner, Butterbrater, safransucher, Meß und Marcktbesucher, Hochzeitschiffer, Auffhaspler, Gutverlämmerer, Vaterverderber, Schleitzer, Schultrabeiser: Und du mein Gartengeselschafft vom Rollwagen, vom Marckschiff, von der Spigeleulen, mit eueren sauberen Erndfreien Herbstsprüchen. Ihr Sontagsjüngherlin mit dem feyertäglichen angesicht, ihr Bursch und Marckstanten, Pflastertretter, Neuzeytungspäher, Zeitungverwetter, Naupentückische Nasen und Affenträher, Rauchverkeuffer, Geuchstecher, Blindmeuß und Hütlinspiler, Lichtscheue Augennebeler: Und ihr feine Verzuckerte Gallen und Pillulen, unnd Honiggebeitzte Spinnen. Sihe da, ihr feine Schnudelbutzen. Ihr Lungkitzlige Backenhalter unnd Wackenader, ihr Entenschnaderige, Langzüngige Krummschnäbel, Schwappelschwäble, die eym eyn Nuß vom Baum schwetzen: ihr Zuckerpapagoi, Hetzenamseler, Hetzenschwetzer, Starnstörer, Scherenschleiffer, Rorfincken, Kunckelstubische Gänsprediger, Schärstubner, Judasjagige Retscher, Waffelarten, Babeler und Babelarten, Fabelarten und Fabeler, von der Babilonischen Bauleut eynigkeyt. Ihr Hildenbrandsstreichige wilde Hummeln, Bäumaußreisser, Trotzteuffelsluckstellige Stichdenteuffel unnd Poppenschiser, die dem Teuffel ein horn außrauffen, unnd pulferhörnlein drauß schrauffen. Unnd endlich du mein Gassentrettendes Bulerbürstlein, das hin und wider umbschilet, und nach dem Holtz stincket, auch sonst nichts bessers thut, dann rote Nasen trincket, und an der Geysen elenbogen hincket. Ja kurtzumb du Gäuchhornigs unnd weichzornigs Haußvergessen Mann unnd Weibsvolck, sampt allem anderen dürstigen Gesindlein, denen der roh gefressen Narr noch auffstoset.
(Johann Fischart, 1575)

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