Mittwoch, 19. Juni 2019

Der Bär und die Stockrosen
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Julchen went on holiday.
For three long weeks she'll be away.

Now it's on him to water the hollyhocks,
and keeping an eye on the mailbox.

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Sonntag, 16. Juni 2019

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Im Sommer ist's besonders nett
in seinem Schaukelbett.

He can play and sing
in his cosy garden swing.

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Donnerstag, 13. Juni 2019

Einst wie jetzt

... die Schnellpresse. ... Erst durch den Bund mit der Maschine erhält die Zeitung ihren universalen Machtcharakter: ein Wort, Wahrheit oder Lüge, fliegt in die große, stumm lauernde Maschine, die es verschluckt, druckt, tausendfach vervielfältigt und in alle Räume speit, wo Menschen hausen: in die Bürgerdielen, in die Bauernschenken, in die Kasernen, in die Paläste, in die Keller, in die Mansarden; und das Wort wird zum Machtwort. ...
Deutschland ... Dort gab es nur die offiziöse Presse ... die unter der Maske der Objektivität nur jene Nachrichten und Meinungen brachte, die die kaiserliche Regierung für nützlich hielt. ...
(Egon Friedell, "Kulturgeschichte der Neuzeit", 1927-'31)

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...und was erst hätte Friedell heute z.B. über den Moloch ARD & ZDF geschrieben?

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Donnerstag, 6. Juni 2019

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Der Mond ist kühl, der Mond ist leer -
Was will man in der Hitze mehr?

On earth it's too darn hot?
Just visit a much cooler spot.

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Dienstag, 4. Juni 2019

Simple 'truth", pt. 58
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( Fundsache bei https://bit.ly/2Z8Qg9t )
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Sonntag, 2. Juni 2019

Schöne (erste) Sätze XVII

Durch die unendliche Tiefe des Weltraums wandern zahllose Sterne, leuchtende Gedanken Gottes, selige Instrumente, auf denen der Schöpfer spielt. Sie alle sind glücklich, denn Gott will die Welt glücklich. Ein einziger ist unter ihnen, der dieses Los nicht teilt: auf ihm entstanden nur Menschen.
. . . . Wie kam das? Hat Gott diesen Stern vergessen? Oder hat er ihm die höchste Glorie verliehen, indem er ihm freistellte, sich aus eigener Kraft zur Seligkeit emporzuringen? Wir wissen es nicht.
(Egon Friedell, "Kulturgeschichte der Neuzeit")
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Freitag, 31. Mai 2019

kurz & knapp XXV

Unsere Wahrnehmung hängt von den Medien ab, über die wir verfügen – und die über uns verfügen.(H.M. Enzensberger, 2012)
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Mittwoch, 29. Mai 2019

jammerschade

Wiglaf Droste (* 27. Juni 1961; † 15. Mai 2019)

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Vorbild?

Wenn ihn etwas ärgerte, wurde er schlimmstenfalls sarkastisch. ... trotzdem geht ein geheimer Zug von Gutmütigkeit und Nachsicht durch seine schneidensten Satiren ... aber auch bei ernsthaften Äußerungen gibt's immer eine feine, kaum merkliche Linie von Spott und Ironie.
. . . . Es ist jener Spaß, der den wahren Denker nie verlässt, jene tiefe Überzeugung, dass nichts wert sei, wirklich ernst genommen zu werden.
(Egon Friedell über Lichtenberg)

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Dienstag, 28. Mai 2019

Das allseits beliebte (vulgo: einzige) Adjektiv, das sie kennen

Im Klassik-Radio spricht eine Ansagerin gerade zwei, drei Sätze über Richard Wagner ("als Mensch umstritten") und meint, sie habe aber trotzdem mit ihm etwas gemeinsam: sie sind beide Vegetarier und sie fand das (na, was wohl?) ..."spannend".

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