Donnerstag, 25. Januar 2018

Frage:

Welche Entgegnung wäre möglich gegenüber einer Kassiererin im Supermarkt, die mir beim Bezahlen unvermutet ein einziges Wort: "Deutschlandkarte" sagt?

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Äh,
Ägypten?

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Dann werden zumindest die hinter mir an der Kasse Stehenden nicht mehr versuchen, mir ganz offensichtlich Dummerchen das gerade aktuelle Rabattmarkensystem zu erklären, indem sie mit dem Finger auf irgendwelche Reklamezettel zeigen, die da rumliegen, oder ihre bunten Plastik-Kärtchen hochhalten und dazu "payback!" rufen ...und sich als hilfsbereit, aufgeklärt und dazu auch noch klug fühl... (abgebrochen wg. "Essen ist fertig!")

"Ägypten?" (als Frage?) wird sie zumindest sprachlos machen.
Oder sie zeigen mir einen Vogel.

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Klar, auf die Schlaubis in der Schlange mit ihren Erklärungen kann man gut verzichten. Wusste gar nicht, dass es das Deutschlandkartendings noch gibt. Da wo ich überwiegend einkaufe, wird entweder nach Payback gefragt oder nach der Kundenkarte (Biomarkt), Edeka lässt einen ja weitgehend in Ruhe, wenn nicht grad wieder Treuepunkte-Aktion ist.

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"Sammeln Sie Punkte?" - "Nur in Flensburg."

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Nur ist's leider keine passende Entgegnung auf das plötzlich in den leeren Raum geworfene Wort "Deutschlandkarte".
Auf eine Punkte-Frage allerdings: köstlich!
Danke.

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Was mich ja so enttäuscht: Die können keinen vollständigen Satz mehr sagen. Dabei wär's doch so un-langweilig, gerade für die gelangweilte Kreatur beim öden Durchziehen der Strich-Code-Waren, ...etwas gepflegte Konversation ... so schön mit S-P-O- (Subjekt, Prädikat, Objekt)...
Erinnert sich noch jemand an die Zeit, also dort Damen saßen, die all die Preise der Waren im Kopf hatten?!
Und es war noch früher, da mussten die alle Einkäufe sogar selbst zusammenrechnen.
Die konnten das. Tja.
Das ging!
Sogar prima!
Und man sprach miteinander!

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Ist eine Frage erlaubt? Ich sah gerade im deutschen Fernsehfunk eine russische Imbisskette, in der meine geliebten Pelmeni gereicht werden, die ich seit Kindertagen liebe.
Die, wie sagt man, Geschäftsgrundlage, sind die superdünnen Eierkuchen, die Bliny. In der Traditionsküche meiner in Deutschland gelegenen Heimat gibt es seit jeher die Plinsen, die ganz offenbar auch vom Begriff her damit verwandt sind. (Meinem Eindruck nach, ohne dass der Ursprung vielen unmittelbar ersichtlich ist.)
Ich habe über die Restaurantkette gelesen, weil mich der Name interessierte, das Wort. Ich fand ein paar kilometerlange Artikel, aber was mich in dem Moment interessierte, fehlt darin. Mein bevorzugtes Onlinewörterbuch kennt das Wort, die weibliche Form davon und die Mehrzahl. Die Übersetzung bzw. Erklärung fehlt aber noch. Es muss etwas mit russischen Volksmärchen zu tun haben.
Haben Sie eine Ahnung, was Теремок/Teremok bedeutet, also was es wörtlich heißt, woraus das Wort sich ableitet?

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ich hab die Frage an Julia weitergeleitet; sie ist gerade in Petersburg.

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Lieber Fritz, ja! Teremok ist die kleine Form von Terem (ein schoenes oberes Teil von einem alten russischen Schloesschen, aus Holz meistens, wo alle Prinzessinen - besonders in Maerchen - sitzen :-) Es gibt ein Maerchen, wo der Baer hat den ganzen Teremok frech besetzt: http://donskoy-teremok.ru/images/maxresdefault.jpg :-)

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Zusatz: In Petersburg gibt es eine große Cafe-Kette, eine Art russischer McDonalds, nur statt Burgers gibt es Bliny und Buchweizen :-) Und es gibt die Kioske "Teremok" (!) aus dieser Kette: in einem hab' auch ich Bliny gegessen, als ich im Januar 2004 in Petersburg war (daran erinnerte mich Julia gerade) !

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