Donnerstag, 22. Mai 2014

In den FAZ-Blogs wird gefragt und empfohlen:
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"Häuser verpixeln, Deaktivieren von Ortungsdiensten, Recht auf Vergessen. Sind das Siege gegen Datenkraken und Überwachung oder Nägel in den eigenen Sarg? Warum Bewusstsein besser hilft als Verbote..."
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Meine Meinung:

Verbote?
Wenn ich mich dagegen in der einzigen Art wehre, die mir zur Verfügung steht, z.B. bei Googles Abfilmen meines Hauses, so kann man das eine hilflose Notwehrhandlung nennen, aber nicht "Verbot". Verbieten tun immer die, die die Macht haben.
Auch wenn ich mich verweigere, sogenannte "soziale Netzwerke" zu benutzen, weil das nur Sammel-stellen für private Daten sind (und Bereicherung amerikanischer Firmen durch den Verkauf dieser Daten; auch an die Geheime Staatspolizei der USA), ist auch dies kein "Verbot", das ich ausspreche.
Wenn ich statt Google "startpage" nutze und mich auch bei YouTube oder Gmail nicht anmelde, ist das alles kein "Verbot" sondern die logische Entscheidung eines denkenden Menschen.
Wenn ich "Twitter" nicht nutze, dann nicht weil ich's "verbiete" sondern weil's in meinen Augen debiler Kinderkram ist; meinem Alter nicht angemessen; ich hör' ja auch nicht die Musik der "Kelly Family" oder was immer heute bei 13jährigen angesagt ist.
Und ich hab' auch kein Taschentelefon, hatte noch nie eins. Erstens weil ich kein's brauche (ich muss nicht wie ein Domestik permanent erreichbar sein) und zweitens weil ich beim Flanieren oder in Bahn & Bus all diese Leute sehe, die so ein Ding ... und S O möchte ich nicht werden.
Ansonsten bin ich ganz normal.

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"Dabei scheint die Standardstrategie zu sein, wenn man ein System nicht versteht und benutzt: Erst einmal blockieren! ..."
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...und mein Senf dazu:

Diese Strategie so alt wie die Menschheit: Vor Neuem, Fremdem, Verstecktem... rennt man besser weg. Das ermöglichte früher das Überleben. Oft hatte man Recht und lebte weiter. War's doch harmlos, hat man ja nix verpasst. Man kann ja zurückkehren.