Sonntag, 29. Oktober 2017

Mirage im Traum

Ich träumte heut' morgen, ich lege Schulzes MIRAGE LP von MIG (oder SPV, auf jeden Fall so'n Re-Release) auf, um den ersten, den "1984"-Untertitel zu prüfen, von dem mir Lennart gestern berichtet hatte: der Titel fand Verwendung in einer aktuellen 4-CD-Box: "Noise Reduction System" auf Cherry Red Records.
Und was höre ich (im sehr realistischen Traum)? Altmodische 70er-Jahre Rockmusik mit polnischem (?) Gesang. Hä? ich war verwirrt ...im Traum.

Daraufhin wachte ich auf – oh, schon drei nach 9! – sonst wach ich immer gegen 8 Uhr auf.

Beim Kaffeemachen kommt Julia in die Küche und sagt Ich hab schon die Uhren (in Küche und Wohnzimmer) umgestellt, eine Stunde zurück.

Ahhhh, das erklärt mein "spätes" Auswachen: Ende der Sommerzeit.

Aber es erklärt nicht das Anhören der MIRAGE-Vinyl mit polnischem 70er Jahre Rock.Und auch nicht die Erinnerung daran, denn ich erinnere so gut wie NIE meine wirren Träume.

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Something completely different: Hatten Sie Gelegenheit, mal in die griechischen Sagen vom BR reinzuhören? Wie finden Sie als Fachmann den Klang (da stimmt doch was nicht)?

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Ich hab nur eine der Sendungen zur Hälfte gehört und kann mich an den Klang überhaupt nicht erinnern, was heißt, er wird (bei mir) wohl okay gewesen sein, sonst hätt' ich das sicherlich erinnert.
Ich bin allerdings kein Klangfetischist. Zum Beispiel, klassische Musik hör' ich spät abends gerne im Bett von einem 1/2-Watt-Mono Radiowecker.

Leider fand ich's den Griechische-Sagen-Erzähler im BR, sorry, langweilig.
Das lag sicher an mir und an meinen Erwartungen. Ein wenig hat mich irritiert, dass ich bei den vielen angebotenen Folgen keine "Reihenfolge" erkennen konnte. Vielleicht gab's keine, weil's bei dem Thema unwichtig ist.

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Ja, die Reihenfolge. Er erklärt ziemlich am Anfang, dass es keine einzig richtige Reihenfolge gibt, sondern alles mit allem verwoben ist. Ich habe die Dinger zur besseren Handhabung durchnummeriert von 1 bis 80 und mit sprechenden Namen versehen.

Der Autor beginnt ungewöhnlich mit Orpheus, dem Sänger, weil die Sänger es sind, die die Mythen weitertragen. Dann geht es kurz streng chronologisch mit Gaia, die als erste entsteht, und zwar aus dem Nichts (oder besser aus dem Chaos), lange bevor es Götter oder Menschen gibt, und die mit ihrem Kompagnon, Sohn und Gatten Uranos, zu Erde und Himmel wird.
Götter gibt es da noch lange keine, woran man ersehen kann, dass der spätere Beiname Göttervater für Zeus keinen Sachverhalt andeuten soll, sondern als Ehrentitel zu verstehen ist, wie bei Staatsleuten, die sich Vater des Vaterlandes nennen lassen.
Die Radioaufnahmen desselben Autors zum selben Thema von vor zwanzig Jahren hatten andere Reihenfolge und Auswahl.

Na ja, der Klang ist schon merkwürdig, es zischelt bei entsprechenden Tönen. Man könnte es sich als Auswirkung eines falsch montierten Kragenmikros vorstellen, aber doch nicht unkorrigiert bei einer professionellen Aufzeichnung über zig Sendungen hinweg. Schade um die schönen Aufnahmen. Wenn man empfindliche Lauscher hat und im Auto laut hören will, muss man hilfsweise alle Höhen wegbügeln, um nicht die Schädeldecke abheben zu lassen, wenn wieder das Zischeln dazwischenquarkt.

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Danke!
(zum Klang kann ich immer noch nichts sagen und inzwischen sind die Folgen leider "nicht mehr verfügbar").

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Ist nicht so wild.
Also ich finde es online noch wie gehabt an der gleichen Stelle wie neulich, mit Datum 2011, versehen mit der rätselhaften Zeile "Länger dürfen wir die Videos leider online nicht zur Verfügung stellen" (aber funktioniert alles). - Muss schön sein, bei den öffentlich-rechtlichen zu arbeiten, mit LmaA-Einstellung von fruh bis spat.

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